Sonntag, 7. Mai 2017

#1 - Nummer 1

Ich sitze in einem Starbucks in Zürich und schreibe diesen Post. Starbucks? Keine Angst ich bin kein über cooler Hipster (insofern das noch Trend ist). Auch bekomme ich Geld weil ich ein super bekannter Blogger bin (das ist mein erster Blogeintrag und ich liebe Zusatzkommentare in Klammern). 

Fakt ist habe mich aufgerafft an einem Sonntag-Nachmittag bei bescheidenem Wetter mal das Haus zu verlassen weil ich diesen Blog schon seit 2 Monaten beginnen möchte und ich bis jetzt immer eine Ausrede gefunden habe dies nicht zu tun. Um jeglicher Ausrede aus dem Weg zu gehen (und einen 2 für 1 Gutschein einzulösen) sitze ich jetzt hier und fange endlich an zu schreiben. Wie unschwer zu erkennen habe ich keine Ahnung in welche Richtung dieser Post gehen soll.

 - Endlich geht's los -

 Meiner Inspiration liefert mir eine Gruppe von Schulmädchen. Sie sitzen auf der anderen Seite das Raumes, arbeiten vermutlich an einer Schulaufgabe und das selbstverständlich auf einem MacBook. Das lässt mich in Gedanken schwelgen.

10 bis 12 Jährige mit einem MacBook, einem iPhone (oder Samsung S8) - der Technik-Liebhaber in mir meint: "Coole Sache, nur wenn die Technik in der Masse ankommt gibt es Geld für Weiterentwicklungen." Mal davon abgesehen, dass hinter dieser Aussage noch viel stecken könnte denke ich gleich wieder: "Wow, meinen eigenen Laptop zu bekommen hat immerhin gedauert bis ich 16 war. Mein erstes eigenes Smartphone hatte ich noch später." 

Wie immer liegt die Wahrheit irgendwo in der Mitte, aber können Kinder in diesem Alter die von ihnen genutzte Technik wertschätzen? Oder ist es einfach nur ein Statussymbol? Die "Converse" von heute? Muss es heute neben den Markenklamotten auch ein Ultrabook und Smartphone sein? 



So viele Fragen - auch wenn die Technik heute zum Alltag gehört und ein früher Umgang im später Leben sicher hilft - eine Wertschätzung, das Verständnis für die Technik und deren Möglichkeiten bleibt leider zu oft auf der Strecke. Zumindest habe ich das Gefühl wenn ich Teenager im alltäglichen Umgang sehe, zum Beispiel bei den Hausaufgaben erledigen in einer Starbucks-Filliale.
(Das hört sich für mich als "Dorfkind" immernoch an wie eine Szene aus einer amerikanischen Fernsehserie)

Hochgegriffene Thesen, ich weiß, macht aber nix ist ja schließlich mein Blog und dessen erster Eintrag ist jetzt "fertig". Besser gesagt ich beende ihn an dieser Stelle. 

PS.: 3 Stunden später finde ich diesen Post zwar nicht viel ansprechender als zum Zeitpunkt des Schreibens, aber immer habe ich es geschafft 2 weitere Post und einen Einstieg zu finden.

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